Vernissage: Es gibt viele Möglichkeiten, sich dem Absoluten zu nähern

Vernissage: Es gibt viele Möglichkeiten, sich dem Absoluten zu nähern

Vernissage: Es gibt viele Möglichkeiten, sich dem Absoluten zu nähern

Sonntag, 11. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Pauluskirche in der Innenstadt, Grabenstr. 9, 44787 Bochum
Eintritt frei

Die Ausstellung bringt Werke des Begründers der philosophischen Pop-Art „Balavat“ (sanskrit für: wie ein Kind) mit Zeichnungen der Berliner Künstlerin Renate von Charlottenburg zusammen. Beide suchen in ihren Kunstwerken eine Auseinandersetzung mit der Frage nach dem großen Ganzen – und gehen dabei sehr unterschiedliche Wege. Die Ausstellung (bis 24.10.) bringt Werke von beiden zusammen in Kontakt. Bei der Eröffnung am 9.10. 19h gibt es neben Werklesungen die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

BÃLAVAT: energisch, kraftvoll, plakativ, großformatig, provokant: Objektbilder untermalt mit lyrisch-philosophischen Texten, immer große Bögen spannend zwischen dem Profanen und dem Universellen und Transzendenten. Philosophische Pop Art, welche die Grundfragen der Menschheit mit zeitgenössischen Mitteln neu erschließt und neu denkt. 

Renate von Charlottenburg: Von gleicher Motivation und Intention, aber stilistisch nahezu konträr: Ihre Bleistift-Tusche-Zeichnungen nähern sich dem Absoluten leise, detailreich, zärtlich und verspielt. Sie fußen auf der breiten Palette von Mythen und Märchen aus Ost und West und lassen diese in einem neuen Licht erscheinen. Sie überwinden scheinbare Gegensätze geistreich und humorvoll und eröffnen neue Blickwinkel und Horizonte.Die von Renate von Charlottenburg kreierte Meta-Romantik ist sowohl formell als auch inhaltlich eine Vertiefung und eine Erhöhung der bahnbrechenden Errungenschaften der deutschen Frühromantiker. Der Anspruch beider Künstler war es immer, dem hohen Ideal der Kunst zu folgen und im Endlichen und Relativen das Unendliche und Absolute widerzuspiegeln.

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